Fünf Jahre krebsfrei

Heute auf den Tag genau bin ich seit fünf Jahren krebsfrei! Yeeeaaahh! (Jubel ist hier angebracht, denke ich.) Am 1. Oktober 2016 endete meine Krebsbehandlung und ich durfte das Krankenhaus wieder verlassen. Seitdem ist der Krebs nicht wiedergekommen. Trotzdem ist in den vergangenen fünf Jahren unglaublich viel passiert – Nachsorge, dritte Operation, Aufklärungsarbeit, Halbmarathon, Vatersein.… Weiterlesen Fünf Jahre krebsfrei

Sieben Sätze: Euer Bullshit-Ranking

Anlässlich des Weltkrebstages vor ein paar Wochen habe ich über meine ganz persönliche Bullshit-Hitliste in Bezug auf Krebssprüche geschrieben. Als Reaktion auf meine Sieben Sätze, mit denen ich als Krebspatient nicht klarkomme habe ich unerwartet viel Feedback bekommen. Vielen herzlichen Dank dafür! Mit meiner Liste hatte ich offenbar einen Nerv getroffen, denn jeder Krebspatient scheint… Weiterlesen Sieben Sätze: Euer Bullshit-Ranking

Der erste Martinstag auf der anderen Seite (5:30)

Seit einem Jahr wohnen wir nun in unserem eigenen Haus und mit den meisten Umgewöhnungen in der ruhigen 30er-Zone sind wir durch. Nur eine Erfahrung fehlte uns noch: Der Martinstag. Zum ersten Mal sollten wir ihn auf der anderen Seite, also der Seite hinter der Haustür, erleben. Bis vor einem Jahr haben wir ja noch… Weiterlesen Der erste Martinstag auf der anderen Seite (5:30)

Am längsten bleibt der Krebs im Kopf (8:30)

In den vergangenen Wochen habe ich zum ersten Mal meine ganzen Krebsjahrestage „gefeiert“. Angefangen mit dem Jahrestag der Diagnose und der ersten Operation im August über die zweite Operation im September bis hin zur endgültigen Entlassung aus dem Krankenhaus Anfang Oktober. Meine Krebserfahrung ist jetzt ein Jahr her. Seit einem Jahr musste ich kein Krankenhaus… Weiterlesen Am längsten bleibt der Krebs im Kopf (8:30)

Sand in den Augen, Kinder im Ohr (7:30)

Sich erst mit Aprés-Sun einzureiben und anschließend Oropax einzuführen, ist riskant. Die Glitsche an den Fingern überträgt sich nämlich auf die Oropaxe, wodurch sich diese tiefer ins Ohr schieben lassen, als sie sollen. In der Regel macht sich das am nächsten Morgen bemerkbar, wenn die Dinger so tief im Gehörgang festsitzen, dass sie nur noch… Weiterlesen Sand in den Augen, Kinder im Ohr (7:30)

Plötzlich 30er-Zone: Was sich mit dem Umzug ins eigene Haus ändert (7:00)

Im eigenen Haus zu wohnen, ist mit dem Leben in einer gewöhnlichen Mietwohnung nicht zu vergleichen. Wir residieren seit einiger Zeit in einer 30er-Zone und haben jetzt viel mehr Platz als vorher. Einen Keller, einen Garten und richtige Nachbarn. Und das ist vor allem eins: Anders! Geil, viel Platz! Boah, wie geil! So viel Platz!… Weiterlesen Plötzlich 30er-Zone: Was sich mit dem Umzug ins eigene Haus ändert (7:00)

Kinder, Kinder, Haus, Krebs, Kunst – Mein 2016 (10:30)

Ach ja, der Blogger-Jahresrückblick. Ich wollte so etwas eigentlich nie schreiben, denn noch vor kurzem war ich der Meinung, dass ich dafür nicht genug Gewichtiges zu erzählen hätte. So wie die meisten Blogger. Die dann aber trotzdem einen schreiben mit Themen wie „Mein Lieblingsoutfit des Jahres“ oder „Wie ich endlich in meinem Leben angekommen bin“… Weiterlesen Kinder, Kinder, Haus, Krebs, Kunst – Mein 2016 (10:30)

Und plötzlich haben alle Krebs (6:30)

Krebs war für mich lange Zeit wie die Fahrkartenkontrolle in der U-Bahn. Ständig kommt darüber etwas im Fernsehen, überall hängen Plakate, viele reden darüber und viele haben es erlebt – nur ich nicht. Bis sich das vor kurzem schlagartig änderte. Die Krebsdiagnose war für mich absolut absurd. Ich sollte so was haben? Konnte ich mir… Weiterlesen Und plötzlich haben alle Krebs (6:30)

Stirb, Teppich, stirb! (5:45)

Drei Dinge sind grenzenlos bei mir in diesen Tagen: Dankbarkeit, Muskelkater und Hass. Die Kurzbegründung dafür lautet: Meine angeheiratete Mitbewohnerin und ich haben ein Haus gekauft, das gründlich renoviert werden muss. Für alle, die die Erfahrung eines Hauserwerbs bereits erleben durften, bedarf es bei dem Gefühlschaos, das man dabei durchlebt, wahrscheinlich keinerlei Erklärung. Allen anderen… Weiterlesen Stirb, Teppich, stirb! (5:45)

Plötzlich Haus mit Garten (5:15)

Das Telefon klingelte an einem dieser Vormittage, an denen ich eigentlich nichts Böses ahnte. Der Tag hatte ganz normal mit Sonnenaufgang, Toilette und Frühstück begonnen. Zur Verdauung sonnte ich mich anschließend auf dem Sofa im Schein der Tageszeitung. Als ich gerade erfolgreich den Übergang von der Weltpolitik zum Lokalteil gemeistert hatte, schellte der Fernsprecher. „Guten… Weiterlesen Plötzlich Haus mit Garten (5:15)

Hugo ist da! (5:00)

Ich war nackt, als ich folgende Nachricht bekam: „Hugo ist da!“ Ich stand im Badezimmer und wollte duschen. Ich hatte den Duschvorhang zur Seite geschoben und wollte gerade schwungvoll die Wanne betreten, da stoppte mich ein maschinengewehrartiges Klopfen an der Badezimmertür. Mitten in der Bewegung fror ich ein. Meinen erhobenen Fuß stellte ich wieder auf der Badezimmermatte… Weiterlesen Hugo ist da! (5:00)

Der Facebook-Führerschein (3:30)

Ich fordere einen Facebook-Führerschein für alle! Den müsste jeder in der Schule, vielleicht so mit zwölf Jahren, bestehen, um anschließend im Internet korrekt auftreten zu können. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Schulfach daraus werden, doch so zwei bis drei Unterrichtsstunden, anschließend eine Klausur, und wer die mit mindestens einer vier besteht (und nur… Weiterlesen Der Facebook-Führerschein (3:30)

Der Tag, an dem sich mein Bart beim Zahnarzt im Bohrer verfing (5:15)

Ich habe eine Sorge weniger. Ich habe abgenommen. Ihn. Meinen Bart. Das allein klingt schon seltsam, oder? Den Bart „abgenommen“. Das klingt so, als wäre der Bart mit Druckknöpfen hinter den Ohren und Klettverschluss am Kinn festgemacht und man könnte ihn bei passender Gelegenheit einfach abnehmen und zusammengefaltet in die Tasche stecken oder einfach nur… Weiterlesen Der Tag, an dem sich mein Bart beim Zahnarzt im Bohrer verfing (5:15)

Das ekelhafteste Essen meiner Kindheit (4:15)

Kapitel 1 Mutti ist die Beste, vor allem, was das Kochen angeht. In meinem Leben habe ich eigentlich nie wieder so gut gegessen wie in meiner Kindheit sonntags am Mittagstisch. Rouladen, Sauerbraten, Wurstsalat, Apfelkuchen – Meine Mutter kann alles. Auf einer einsamen Insel könnte ich problemlos jahrelang überleben, solange ich genug von der Bratensoße meiner… Weiterlesen Das ekelhafteste Essen meiner Kindheit (4:15)

Weihnachten aus der Sicht des Baumes (4:30)

Dezember ist für mich die aufregendste Zeit des Jahres. Es geht um das große Casting. Auf die Show haben sich meine Brüder und Schwestern und natürlich auch ich teilweise jahrelang vorbereitet. Jetzt müssen wir hübsch aussehen und dem Publikum unsere Kraft, Eleganz und Standhaftigkeit beweisen. Jetzt strömen die Massen zu uns, beäugen uns ganz genau… Weiterlesen Weihnachten aus der Sicht des Baumes (4:30)