Ich hatte ja keine Ahnung! (Teil 2)

Das Kind, das uns seit einem halben Jahr mit seiner Anwesenheit beehrt, ist weiterhin gleichermaßen absolutes Glück, Quell der guten Laune und staunende Faszination. Im ersten Teil von „Ich hatte ja keine Ahnung!“ habe ich Dinge zur Sprache gebracht, von denen ich vorher absolut keine Ahnung hatte, wie sehr sie mich berühren würden. Wie konnte… Weiterlesen Ich hatte ja keine Ahnung! (Teil 2)

„Whenever you’re ready!“ (5:30)

In den USA gehen bestimmte Dinge vergleichsweise schnell. Essen im Restaurant zum Beispiel. Nachdem der Gast einen Platz zugeteilt bekommen und sich gesetzt hat, steht in den meisten Fällen ziemlich schnell ein kostenloses Glas Wasser auf dem Tisch. Schnell wird die Bestellung aufgenommen und das Essen lässt anschließend auch nicht lange auf sich warten. Beim… Weiterlesen „Whenever you’re ready!“ (5:30)

Mein Lieblingsplatz im Zug – Teil 2: Sitznachbarn sind auch nur Menschen (8:00)

Der perfekte Sitzplatz im Zug ist von vielen Faktoren abhängig. Im ersten Teil von Mein Lieblingsplatz im Zug habe ich zunächst die geografischen Gegebenheiten beleuchtet (Lage, Lage, Lage!). Im zweiten Teil geht es nun um die Menschen, die die Qualität meines Lieblingsplatzes ganz entscheidend beeinflussen können. Manche essen, manche telefonieren, manche machen Geräusche. Manche machen… Weiterlesen Mein Lieblingsplatz im Zug – Teil 2: Sitznachbarn sind auch nur Menschen (8:00)

Kale, Cremant und Kichererbsen – Eine Weihnachtsfeier (6:00)

Es war drei Uhr früh an einem Donnerstagmorgen und ich stand in Hamburg auf der Großen Freiheit. Was war passiert? War ich noch Student im Jahr 2005, als mir die Wochentage für meine Partynächte egal waren? Oder hatten wir 2017 und ich hatte soeben die Weihnachtsfeier meiner Firma verlassen? Richtig war Letzteres. Wir hatten Weihnachtsfeier… Weiterlesen Kale, Cremant und Kichererbsen – Eine Weihnachtsfeier (6:00)

Die Muße (8:00)

Die Muße ist ein immens wichtiger Bestandteil einer deutschen Rehabilitationseinrichtung. Die Muße ist vorgeschrieben und muss strikt eingehalten werden. „Finden Sie Muße!“, schallt es mir an allen Ecken und auf nahezu jedem Blatt des Einladungsschreibens der Reha-Klinik entgegen. „Entspannen Sie sich. Finden Sie Ruhe. Ordnen Sie ihre Gedanken. Überdenken Sie ihren Alltag. Lassen Sie los.… Weiterlesen Die Muße (8:00)

2046 (4:00)

Das Schöne am Bahnfahren ist, dass ich unterwegs so unglaublich viele Dinge erledigen kann. Ich habe mich damals vor allem deswegen bewusst für das Pendeln mit der Bahn entschieden, weil ich an Bord so viele Möglichkeiten habe, meine Freizeit zu gestalten. Essen und Kaffee trinken ist längst nicht mehr alles, womit ich mir in einem… Weiterlesen 2046 (4:00)

Der Facebook-Führerschein (3:30)

Ich fordere einen Facebook-Führerschein für alle! Den müsste jeder in der Schule, vielleicht so mit zwölf Jahren, bestehen, um anschließend im Internet korrekt auftreten zu können. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Schulfach daraus werden, doch so zwei bis drei Unterrichtsstunden, anschließend eine Klausur, und wer die mit mindestens einer vier besteht (und nur… Weiterlesen Der Facebook-Führerschein (3:30)

Der Tag, an dem sich mein Bart beim Zahnarzt im Bohrer verfing (5:15)

Ich habe eine Sorge weniger. Ich habe abgenommen. Ihn. Meinen Bart. Das allein klingt schon seltsam, oder? Den Bart „abgenommen“. Das klingt so, als wäre der Bart mit Druckknöpfen hinter den Ohren und Klettverschluss am Kinn festgemacht und man könnte ihn bei passender Gelegenheit einfach abnehmen und zusammengefaltet in die Tasche stecken oder einfach nur… Weiterlesen Der Tag, an dem sich mein Bart beim Zahnarzt im Bohrer verfing (5:15)

Die vier Phasen des Dschungelcampguckens (3:30)

Das TV-Dschungelcamp „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ ist ein Phänomen. Während ähnlich lang laufenden Trash-TV-Formaten wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Germanys next Topmodel“ immer mehr Zuschauer weglaufen, verzeichnet das Open-Air-Ekelcamp im australischen Urwald jedes Jahr neue Quotenrekorde. Und jedes Jahr wird die Show angeblich von niemandem gesehen, jeder kann am nächsten… Weiterlesen Die vier Phasen des Dschungelcampguckens (3:30)

Das ekelhafteste Essen meiner Kindheit (4:15)

Kapitel 1 Mutti ist die Beste, vor allem, was das Kochen angeht. In meinem Leben habe ich eigentlich nie wieder so gut gegessen wie in meiner Kindheit sonntags am Mittagstisch. Rouladen, Sauerbraten, Wurstsalat, Apfelkuchen – Meine Mutter kann alles. Auf einer einsamen Insel könnte ich problemlos jahrelang überleben, solange ich genug von der Bratensoße meiner… Weiterlesen Das ekelhafteste Essen meiner Kindheit (4:15)

Weihnachten aus der Sicht des Baumes (4:30)

Dezember ist für mich die aufregendste Zeit des Jahres. Es geht um das große Casting. Auf die Show haben sich meine Brüder und Schwestern und natürlich auch ich teilweise jahrelang vorbereitet. Jetzt müssen wir hübsch aussehen und dem Publikum unsere Kraft, Eleganz und Standhaftigkeit beweisen. Jetzt strömen die Massen zu uns, beäugen uns ganz genau… Weiterlesen Weihnachten aus der Sicht des Baumes (4:30)

(Un)Scharfe Spielchen mit der Ehefrau (6:00)

Die Ehe ist schon ein tückisches Ding. Nach vielen Jahren der Zweisamkeit müssen sich Ehepaare ständig etwas Neues ausdenken, um das Prickeln am Leben zu erhalten. Die ganze Sache mit dem Spaß und der hemmungslosen Leidenschaft ist ein Buch mit sieben Siegeln. Patentrezepte gibt es nicht. Es genügt nicht, sich hin und wieder mal schick… Weiterlesen (Un)Scharfe Spielchen mit der Ehefrau (6:00)

Bis dass der Pudding euch scheidet (8:00)

Bei vielen Menschen ist die 30 eine magische Zahl. Dabei geht es nicht um den Straßenverkehr, den Kontostand oder den Biervorrat, sondern um ein wichtiges Ereignis im persönlichen Lebenskalender: den 30. Geburtstag. Kurz vorher müssen alle plötzlich heiraten! Überstürzt werden Heiratsanträge gemurmelt, Einladungen verschickt und Blumenmädchen gemietet. Die Frauen pressen sich zur Anprobe in einen… Weiterlesen Bis dass der Pudding euch scheidet (8:00)

Der Tag, an dem Süßstoff die Routine störte (6:45)

Der Bahnhof meiner Stadt ist nichts besonderes. Ich nenne ihn gerne unseren Hauptbahnhof, obwohl er der einzige ist, den wir haben. Aber er hat alles, was Reisende brauchen: Vier Bahnsteige, eine Wartehalle, einen Fahrkartenautomaten, einen Süßigkeitenautomaten und einen winzig kleinen Kiosk. Und vor diesem Kiosk spielt sich jeden Morgen der Überlebenskampf der Berufspendler ab, die… Weiterlesen Der Tag, an dem Süßstoff die Routine störte (6:45)