Stirb, Teppich, stirb! (5:45)

Drei Dinge sind grenzenlos bei mir in diesen Tagen: Dankbarkeit, Muskelkater und Hass. Die Kurzbegründung dafür lautet: Meine angeheiratete Mitbewohnerin und ich haben ein Haus gekauft, das gründlich renoviert werden muss. Für alle, die die Erfahrung eines Hauserwerbs bereits erleben durften, bedarf es bei dem Gefühlschaos, das man dabei durchlebt, wahrscheinlich keinerlei Erklärung. Allen anderen… Weiterlesen Stirb, Teppich, stirb! (5:45)

Plötzlich Haus mit Garten (5:15)

Das Telefon klingelte an einem dieser Vormittage, an denen ich eigentlich nichts Böses ahnte. Der Tag hatte ganz normal mit Sonnenaufgang, Toilette und Frühstück begonnen. Zur Verdauung sonnte ich mich anschließend auf dem Sofa im Schein der Tageszeitung. Als ich gerade erfolgreich den Übergang von der Weltpolitik zum Lokalteil gemeistert hatte, schellte der Fernsprecher. „Guten… Weiterlesen Plötzlich Haus mit Garten (5:15)

Der neue Stefan – The Movie

Mir ist exklusives Videomaterial vom Celler Poetry Slam „Angeprangert“ zugespielt worden, das ich euch natürlich nicht vorenthalten darf. Der Text trägt den Titel „Wenn Joggen poetisch wird“. Achtung: Ich werde etwas ausfallend und Rentner kommen auch nicht besonders gut dabei weg. ;-)

Hugo ist da! (5:00)

Ich war nackt, als ich folgende Nachricht bekam: „Hugo ist da!“ Ich stand im Badezimmer und wollte duschen. Ich hatte den Duschvorhang zur Seite geschoben und wollte gerade schwungvoll die Wanne betreten, da stoppte mich ein maschinengewehrartiges Klopfen an der Badezimmertür. Mitten in der Bewegung fror ich ein. Meinen erhobenen Fuß stellte ich wieder auf der Badezimmermatte… Weiterlesen Hugo ist da! (5:00)

Lügenpresse gibt es nicht (11:00)

Die Pressefreiheit in Deutschland muss aktuell die härteste Bewährungsprobe seit Ende des Zweiten Weltkriegs bestehen. Überall schießen Regierungskritiker aus der Erde, marschieren Pegida- und AfD-Nazis durch die Straßen und grölen „Lügenpresse“. Man kann der Presselandschaft in Deutschland vieles vorwerfen. Mangelnde Sorgfalt und zunehmende Sensationsgier zum Beispiel. Neben vielen guten Presseorganen gibt es hierzulande sicherlich auch… Weiterlesen Lügenpresse gibt es nicht (11:00)

Aua Nextop (3:45)

„Sehr geehrte Damen und Herren, herzlich willkommen im Intercity der Deutschen Bahn auf der Fahrt nach Stralsund, mit Halt in Göttingen, Hannover, Hamburg und Rostock. Wir sind zur Zeit mit einer Verspätung von circa 47 Minuten unterwegs, weil ein älterer Herr es vorhin offenbar für eine gute Idee hielt, seinen Morgenspaziergang mit Hund vor uns… Weiterlesen Aua Nextop (3:45)

Der Facebook-Führerschein (3:30)

Ich fordere einen Facebook-Führerschein für alle! Den müsste jeder in der Schule, vielleicht so mit zwölf Jahren, bestehen, um anschließend im Internet korrekt auftreten zu können. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Schulfach daraus werden, doch so zwei bis drei Unterrichtsstunden, anschließend eine Klausur, und wer die mit mindestens einer vier besteht (und nur… Weiterlesen Der Facebook-Führerschein (3:30)

Was ich im ersten Jahr als Blogger alles gelernt habe (6:45)

Mein Blog ist mittlerweile ein Jahr alt. In diesem Jahr habe ich viel geschrieben, viel ausprobiert und viel gelernt. Als ich anfing, wollte ich erst mal einfach nur veröffentlichen. Den ganzen Kram, die ganzen Ideen in meinem Kopf aufschreiben, abspeichern und publizieren. Gucken, was andere davon halten, ob das überhaupt bei irgendjemandem ankommt. Ziemlich schnell… Weiterlesen Was ich im ersten Jahr als Blogger alles gelernt habe (6:45)

Der Tag, an dem sich mein Bart beim Zahnarzt im Bohrer verfing (5:15)

Ich habe eine Sorge weniger. Ich habe abgenommen. Ihn. Meinen Bart. Das allein klingt schon seltsam, oder? Den Bart „abgenommen“. Das klingt so, als wäre der Bart mit Druckknöpfen hinter den Ohren und Klettverschluss am Kinn festgemacht und man könnte ihn bei passender Gelegenheit einfach abnehmen und zusammengefaltet in die Tasche stecken oder einfach nur… Weiterlesen Der Tag, an dem sich mein Bart beim Zahnarzt im Bohrer verfing (5:15)

Die vier Phasen des Dschungelcampguckens (3:30)

Das TV-Dschungelcamp „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ ist ein Phänomen. Während ähnlich lang laufenden Trash-TV-Formaten wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Germanys next Topmodel“ immer mehr Zuschauer weglaufen, verzeichnet das Open-Air-Ekelcamp im australischen Urwald jedes Jahr neue Quotenrekorde. Und jedes Jahr wird die Show angeblich von niemandem gesehen, jeder kann am nächsten… Weiterlesen Die vier Phasen des Dschungelcampguckens (3:30)

Das ekelhafteste Essen meiner Kindheit (4:15)

Kapitel 1 Mutti ist die Beste, vor allem, was das Kochen angeht. In meinem Leben habe ich eigentlich nie wieder so gut gegessen wie in meiner Kindheit sonntags am Mittagstisch. Rouladen, Sauerbraten, Wurstsalat, Apfelkuchen – Meine Mutter kann alles. Auf einer einsamen Insel könnte ich problemlos jahrelang überleben, solange ich genug von der Bratensoße meiner… Weiterlesen Das ekelhafteste Essen meiner Kindheit (4:15)

Wie viele Freunde habe ich wirklich? (4:45)

Bei Facebook habe ich aktuell 352 Freunde. Doch wie viele von denen sind tatsächlich mit mir befreundet? Und wie unterscheide ich das? Ich habe meine Facebook-Freunde einmal dahingehend untersucht, wie oft ich jeden einzelnen im Schnitt sehe. Bin ich tatsächlich mit den Menschen am engsten befreundet, die ich am häufigsten sehe? Finden wir es heraus.… Weiterlesen Wie viele Freunde habe ich wirklich? (4:45)

Weihnachten aus der Sicht des Baumes (4:30)

Dezember ist für mich die aufregendste Zeit des Jahres. Es geht um das große Casting. Auf die Show haben sich meine Brüder und Schwestern und natürlich auch ich teilweise jahrelang vorbereitet. Jetzt müssen wir hübsch aussehen und dem Publikum unsere Kraft, Eleganz und Standhaftigkeit beweisen. Jetzt strömen die Massen zu uns, beäugen uns ganz genau… Weiterlesen Weihnachten aus der Sicht des Baumes (4:30)

Fummeln und Stöhnen (4:30)

Ich werde langsam alt. Ich brauche Kissen. Auf dem Sofa vor dem Fernseher würde ich mir am liebsten eine abstrakte Polsterskulptur an den Rücken montieren, um möglichst bequem zu liegen. Und auch im Zug, mit dem ich jeden Tag zur Arbeit fahre, vermisse ich manchmal eine ergonomische Unterstützung für meine offensichtlich geschwächten Wirbel und Muskeln. Mein… Weiterlesen Fummeln und Stöhnen (4:30)

Lochen, Tackern, Saufen – Der Betriebsausflug (9:30)

Wenn es Herbst wird, drehen bei mir bei der Arbeit alle vollkommen durch. Dann steht der alljährliche Betriebsausflug an, bei dem alle Mitarbeiter ordentlich auf den Putz hauen dürfen. Der Sommer war lang und hart. Viele Überstunden wurden geschoben, um die wichtigen Projekte abzuschließen. An manchen Tagen wurde vierzehn Stunden gearbeitet, in manchen Nächten nur… Weiterlesen Lochen, Tackern, Saufen – Der Betriebsausflug (9:30)

Frauen und Kinder zuerst. Raus. Aus meinem Wohnzimmer. (4:00)

Frauen wollen immer nur haben. Haben, Haben, HABEN! Am Anfang einer Liebesbeziehung sind sie ja noch ganz nett und freundlich und sagen so Sachen wie „Ich dich auch“ oder „Aber ich dich noch viel mehr“ oder „Nein, du legst zuerst auf“ und kichern dabei so verliebt und so. Echt süß. Aber Liebe allein reicht irgendwann… Weiterlesen Frauen und Kinder zuerst. Raus. Aus meinem Wohnzimmer. (4:00)