The Evolution of Duschgel

Mein Thema heute: Körperpflege. Ich meine, Hallo? Duschgel? Was ist denn da passiert? Ihr wisst was ich meine, oder? Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es nur zwei Sorten Duschgel… ok, in der Zeit davor gab es gar kein Duschgel, sondern nur Kernseife. Und in der Zeit davor… aber das ist heute nicht das Thema, sorry.

Also: Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es nur zwei Sorten Duschgel. Das weiße, das war für Frauen, und das blaue, das war für Männer. Bei den Frauen sind die Duschgelmacher zuerst ausgerastet. Neben dem weißen gab es bald das rosa Duschgel und dann irgendwann das gelbe für den Sommer. Dann gab es eins mit Honig und dann noch eins mit Olivenöl. Und eins mit Mandel. Und dann gab es plötzlich Vanille! Wisst ihr noch? Ekelhaft!

Bei den Männern ging es erst ganz harmlos los. Auf das blaue Duschgel wurde einfach „for men“ draufgeschrieben. Damit der Mann im Laden auch gleich wusste „Aha, dat is für misch!“ Farblich blieben die Männerduschgels meistens blau. Ab und zu gab es mal ein grünes, ein rotes oder auch mal ein schwarzes. Doch blau ist und bleibt die Farbe für den Mann. Dafür heißen die Männerprodukte anders.

Bei den Frauen geht es meist um die Pflege, beispielsweise für weiche Haut oder eine feuchtigkeitsspendende Wirkung. Bei den Männern geht es dagegen um Aktivität, deswegen heißen die Produkte immer irgendwas mit „Sport“ oder „Energy“. Nicht ohne Grund ist der Typ in der Werbung damals von der 500 Meter hohen Klippe ins Meer gesprungen, „active“ eben. Genau so soll sich das Duschen mit dem Männerduschgel anfühlen.

Und heute? Heute drehen die Macher immer noch durch! Für Frauen geht es jetzt um Geruchserlebnisse und Entspannung. Mit dem passenden Duschgel kann das Urlaubsfeeling zurückgeholt oder eine einstündige thailändische Ganzkörpermassage simuliert werden.

Bei den Männern gibt es Duschgels, die riechen nach Leder. Und da sind Aktivkohle und Koffein drin. Und die schärfste Minze, die man finden konnte. Für den frischesten Frischekick der Welt! Und die Masse ist pechschwarz und steht im Regal in einer Flasche, die aussieht wie ein kleiner Benzinkanister. Das brauchen Männer! Duschgel, das dreckig aussieht und das einem die letzten Schmutzpartikel aus der Haut brennt!

Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt. Bei den Frauen stelle ich mir irgendwas mit Gleichstellung, Muttermilch oder IKEA vor. Und bei den Männern wäre langsam mal ein Duschgel mit Uran angebracht. Oder BBQ-Soße. Mit dem Geruch von Benzin. Oder Döner. Hat die Chipsindustrie doch auch geschafft.

Foto: Andrea Piacquadio/Pexels

4 Gedanken zu „The Evolution of Duschgel

  1. Hallo,
    Cooler Beitrag! Ich hab früher immer bebe benutzt. Jetzt verwende ich nur noch die marke Bilou , weil ich nichts anderes vertrage , da mich sonst nur die Haut juggt! Bilou hat zwar einen stolzen preis, dennoch komme ich sehr lange damit aus!

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    1. Und ich dachte immer, das wäre bei euch Männern noch immer so denkbar einfach. Die meisten Duschgele, die ich für das „starke Geschlecht“ bisher so gesehen habe waren immerhin für Körper UND Haare (und vermutlich auch noch zum Geschirr spülen und Wäsche waschen). So kann man sich täuschen.

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      1. Das ist richtig, diesen Trend gibt’s auch. Für Körper, Haare UND Gesicht. Und für die Autowäsche, zum Abdichten von Motorbooten und als Schmierfett für Fahrradketten verwendbar. 😊

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