Zahl der Mitleidslosen stark gestiegen (3:00)

Die Zahl der Mitleidslosen ist 2017 weiter gestiegen. Das teilte die Agentur für Anteilnahme auf ihrer Jahrespressekonferenz mit. Auch in den Bereichen Skrupel-, Gnaden-, Gewissen- und Gefühllosigkeit habe die Zahl der Beschäftigten weiter zugenommen, und das weltweit. Vor allem in Ländern wie der Türkei, den USA, Polen aber auch in Deutschland sei ein Anstieg dieser Tendenzen spürbar gewesen. Die Nachfrage an mitleidlosem Personal habe weltweit in allen Branchen zugenommen. Dabei habe der Mitleidsmarkt nicht zuletzt unter Präsidentschafts- und Bundestagswahlen sowie unter einer stärker werdenden Populismuswelle zu leiden gehabt.

Anteilnahmslosigkeit und Unterbelichtung

Im Jahresdurchschnitt 2017 waren in Deutschland zahlreiche Menschen anteilnahmslos gemeldet. Genaue Zahlen könnten nicht veröffentlicht werden, heißt es, da die Dunkelziffer als nicht zu vernachlässigend hoch eingeschätzt wird.

Die Unterbelichtung bewegte sich 2017 ebenfalls auf einem hohen Niveau. Dass die Anteilnahmslosigkeit im Jahresdurchschnitt stärker zugenommen hat als die Unterbelichtung, erklärt sich in dem alternativen Fakt, dass Gefühllosigkeit längst kein Phänomen der ungebildeten Unterschicht mehr ist. Entsprechend verzeichneten insbesondere Maßnahmen der sogenannten Fremdenfeindlichkeitsförderung einen kräftigen Zuwachs in allen Bildungsschichten.

Hetztätigkeit und asoziale Beschäftigung

Hetztätigkeit und asoziale Beschäftigung haben 2017 weiter zugenommen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Hetztätigkeit auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung gestiegen.

Wie schon in den Vorjahren hat die asoziale Beschäftigung 2017 stärker zugenommen als die Hetztätigkeit. Die übrigen Formen der Hetztätigkeit z.B. geringfügige Hetze oder Selbsthetze waren weiterhin rückläufig. Die Konjunktur erklärt den kräftigen Beschimpfungssanstieg nur zum Teil. Andere Faktoren wie Zuwanderung führten zu einem stabilen Ausländerhass und einer engagierten nationalsozialistischen Beschäftigung.

Antisemitismusnachfrage

Der Bestand gemeldeter Antisemiten war im Jahresdurchschnitt 2017 unverändert hoch. Die meisten Stellenangebote richteten sich 2017 an Antisemitismuskräfte in den Bereichen Hass, Populismus, Verschwörung und Verklärung.

Trotz der gestiegenen Nachfrage nach asozialen und nationalsozialistischen Antisemitismuskräften kann man nach wie vor nicht von einem flächendeckenden Friedenskräftemangel sprechen. Gleichwohl zeigen sich eine allgemeine Anspannung und Engpässe in einzelnen Bereichen wie Politik, Presse und Bildung.

Und nun die Wettervorhersage für morgen: Ja.

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3 Gedanken zu „Zahl der Mitleidslosen stark gestiegen (3:00)

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